29.06.2020 / Medienmitteilung / /

Work and Culture Hub, Haus des Sports und die Förderung der MINT-Fächer: Die CVP Thurgau hat Ideen für den TKB Erlös

Durch den Erlös der ersten Tranche TKB-Partizipationsscheine, verfügt der Kanton Thurgau über rund 130 Millionen Franken. Die CVP Thurgau will das Geld in die Kultur, die Bildung, den Sport und den Nachwuchs investieren.

Für die CVP Thurgau ist klar, dass dieses Geld zukunftsgerichtet eingesetzt werden muss. Oder wie Parteipräsident Paul Rutishauser meint: «Man muss dieses Geld so einsetzen, dass es eine längerfristig nachhaltige Wirkung hat. Die Digitalisierung ist dabei ein wichtiges Thema.» Stolz sei er auch, wie viele weitere Mitglieder der CVP kleinere Projekte ausgearbeitet haben. «Das zeigt, dass die CVP viele Ideen hat und breit aufgestellt ist.»

Ein erfolgreiches Jahr für die CVP
Parteipräsident Paul Rutishauser blickt auf ein erfolgreiches Jahr für die CVP Thurgau zurück. Gleich zwei Wahlkämpfe mussten bestritten werden, die mit einem Wähleranteilzuwachs von 0.2% bei den Grossratswahlen und der Wiederwahl von Regierungsrätin Carmen Haag mit dem besten Resultat endeten. Für zwei Initiativen hat die CVP Unterschriften gesammelt. Eine Initiative nahm die hohen Kosten im Gesundheitswesen auf, während die andere eine Förderung der Biodiversität im Kanton Thurgau verlangte. Corona bedingt mussten einige Veranstaltungen abgesagt werden. Am 19. August trifft sich die CVP-Familie zum ersten Mal wieder zu einer Delegiertenversammlung.
Fraktionspräsident, Gallus Müller, freut sich, dass im vergangenen Jahr verschiedene Vorlagen, darunter das neue Steuergesetz und die Erhöhung des Bestandes der Kantonspolizei, erfolgreich zum Abschluss gebracht wurden. Aus Sicht der CVP leider keine Mehrheit fand ein Antrag, um das Thema der Wasserknappheit einheitlich anzugehen. Das neue Jahr hat aber erfreulich begonnen: CVP-Kantonsrat Norbert Senn wurde zum Grossratspräsidenten gewählt.

 Work and Culture Hub Thurgau
Die Projektidee nimmt das neue Thurgauer Museumsprojekt – das sehr begrüsst wird – zum Ausgangspunkt und denkt es weiter: Es soll ein Ort entstehen, wo sich Arbeit und Kultur, aber auch Geschichte, Gegenwart und Zukunft treffen. In Arbon soll ein modernes und interaktives Museum entstehen, das sich um die neue thurgauische Geschichte kümmert. Dieses soll auch die Entwicklungen der heutigen Zeit aufnehmen und einen Blick in die Zukunft wagen: Wie sieht der Kanton Thurgau in 50 Jahren aus?
Ergänzend soll es eine Bibliothek, Räume für Kulturveranstaltungen und Coworking Spaces geben. Durch diese soll der Work and Culture Hub zu einem Treffpunkt für junge Unternehmen werden. Laut Marc Rüdisüli, Vorstandsmitglied der Jungen CVP Thurgau, schafft man so einen Raum für innovative Ideen, fördert Start Ups und investiert in die lokale Wirtschaft.

Auch ein kleines Projekt zur Förderung und Schaffung von MakersSpaces hat die Junge CVP ins Auge gefasst. Ein MakerSpace ist ein Raum, in dem man mit verschiedenen analogen Materialen und Geräten experimentieren kann. Ein MakerSpace verbindet dies alles mit der digitalen Technologie. Dabei geht es um die Förderung von digitalen Kompetenzen, die in der heutigen Arbeitswelt zentral sind.

Haus des Sports – Trainingscenter und Sommer-Kunsteisbahn
Auch in die Nachwuchsförderung im Sport sollen die TKB-Millionen investiert werden. Ein Haus des Sportes, welches für diverse Sportarten etwas bietet, ist besonders für die Vereine und die Sportschulen im Thurgau interessant. «Aber natürlich sollen die modernen Einrichtungen der ganzen Bevölkerung zur Verfügung stehen», präzisiert Anja Scholz, Parteileitungsmitglied der CVP Thurgau. Ein vergleichbares Trainingcenter in der Schweiz gibt es bis jetzt erst in Davos und Zug. Mit modernen und nachhaltigen Einrichtungen, wie dem synthetischen Eis, Projekt auch über den Thurgau hinaus glänzen und für die ganze Ostschweiz eine Chance sein.

MINT «Go tec – Campus Thurgau» Projekt
Mit dem «Go tec – Campus Thurgau» verfolgt die CVP die Idee, dass Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik einer breiten Zielgruppe nähergebracht werden, um den Nachwuchs in diesen Berufsfeldern im Kanton nachhaltig zu fördern. Damit soll auch dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden. Die jährlich wiederkehrenden Kosten werden auf eine halbe Million Franken geschätzt. Das Projekt soll als Ergänzung zum «Digital Campus Thurgau» dienen; ein Projekt der IHK Thurgau. Schon heute werden begabte Schülerinnen und Schüler in diesen Fächern gefördert. «Neu soll das Angebot allen Schülerinnen und Schülern offenstehen. Diese Investition in die Bildung ist wichtig.» ist CVP-Kantonsrätin Maja Bodenmann überzeugt.

von links: Paul Rutishauser, Marlise Bänziger, Anja Scholz, Marc Rüdisüli