23.03.2019 / Communiqués / /

Nationalratskandidat Marc Rüdisüli bei der CVP Wängi

Der Nationalratskandidat der Jungen CVP Thurgau, Marc Rüdisüli aus Sirnach mit Referat zu Gast bei der CVP Wängi

nä. In Vertretung der erkrankten Präsidentin Doris Vogel konnte Vize-Präsidentin Margrit Bösiger pünktlich die Jahresversammlung der CVP Wängi im Rest. Frohsinn eröffnen.

Die ordentlichen Geschäfte wurden diskussionslos und einstimmig in kurzer Zeit abgehandelt. Der Jahresbericht zum Vereinsjahr 2018 – 2019 erinnerte an erfreuliche Vorkommnisse, wie beispielsweise die hervorragende Wiederwahl von Margrit Bösiger und Toni Scheuchzer in den Gemeinderat, aber auch an traurige Ereignisse, wie den Tod von Bernhard Wiesli und Erwin Gmür. Sowohl Bernhard als auch Erwin haben lange Jahre im Vorstand der CVP mitgewirkt, Bernhard hat während 13 Jahren die Partei als Präsident geführt. Mit einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden der Verstorbenen.

Das genehmigte Jahresprogramm 2019 sieht unter anderem einen Besuch im Zentrum Ranunkel in Rosental, die Teilnahme am Herbstmarkt mit Anwesenheit von Nationalratskandidatinnen und -kandidaten und im November eine Führung durch der Zuckerfabrik in Frauenfeld vor.

 

Im Anschluss an die Versammlung erläuterte Marc Rüdisüli seine Beweggründe für die Nationalratskandidatur vom Herbst 2019. Der 20-jährige Marc Rüdisüli, in einer CVP-Familie aufgewachsen und Mitglied der Jungen CVP Sirnach, hat nach bestandener Matura die RS absolviert, arbeitet derzeit in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung und wird ab Sommer 2019 an der Uni Zürich Jura und Politikwissenschaften studieren.

Marc will mit seiner Kandidatur weitere junge Bürgerinnen und Bürger animieren, sich in der Politik zu engagieren. Gemäss seinen Erfahrungen interessieren sich die Jungen zwar durchaus für Politik, es fehlt ihnen aber das Wissen, wie Politik in der Schweiz „funktioniert“. Dieses Wissen müsste verstärkt in der Schule vermittelt werden. Mit dem Lehrplan 21 werden zwar Anstrengungen unternommen, die Lehrkräfte aber zu wenig dafür geschult. Mangelndes Hintergrundwissen führt dazu, dass die Politik in der Schweiz als langweilig empfunden wird und sich das Interesse auf die spektakulärere Politik im Ausland konzentriert (Trump, Brexit etc). Die erfreuliche Entwicklung der Jung-Parteien macht ihm aber Hoffnung, dass das politische Engagement der jungen Generation zunehmen wird, da es schliesslich in erster Linie die Jungen sind, welche mit den Auswirkungen heutiger politischer Entscheide werden leben müssen.